Was ist Osteopathie? (FAQs)

Was wir machen, machen wir aus Überzeugung.

Osteopathie ist eine sanfte individualisierbare und ganzheitliche Therapie, die ohne Medikamente auskommt und nur mit den Händen und dem Geist ausgeübt wird.

Hier finden Sie eine kleine Einführung in die Behandlungskonzepte und Indikationen der Osteopathie. 

Behandlungskonzepte und Indikationen der Osteopathie

Logo_praxis_osteopathie-hamburg-rotherbaum-90x90_blue
Philosophie der Osteopahtie

Die Osteopathie betrachtet den Menschen als Einheit, weshalb ihr Ziel immer darin besteht, die Ursache des Leidens zu finden und zu kurieren und nicht bloß die Symptome zu behandeln. Dabei folgt sie einem entscheidenden Grundprinzip: Struktur und Funktion des menschlichen Körpers bedingen sich wechselseitig.

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie setzt sich vorwiegend mit dem menschlichen  Bewegungsapparat auseinander: Muskeln, Sehnen, Knochen, Bänder und den unterschiedlichen Gelenken.

Das Skelett und sein Bewegungsapparat sind bildlich vergleichbar mit einem Gefährt oder Werkzeug. Dieses Gefährt funktioniert nur, wenn es richtig ernährt und gesteuert wird. Schäden können also auf eine falsche Ernährung oder auf Fehlhaltungen bzw. Fehlsteuerungen zurückgeführt werden. Auch das äußere Gerüst kann Auswirkungen auf den Bewegungsablauf haben  und muss daher betrachtet werden.
Der menschliche Bewegungsapparat ist dasjenige System, an dem sich Veränderungen des Gesundheitszustandes mit Hilfe der osteopathischen Diagnose am schnellsten und sichersten untersuchen lassen. Denn ein Problem des Körpers zeigt sich meist am deutlichsten am Bewegungsapparat. Deshalb wird die parietale Osteopathie in der Behandlungspraxis am häufigsten angewendet, um erst einmal zur Ursache der Störung vorzudringen. Störungsbilder im parietalen System sind unter anderem  Bandscheibenvorfälle, Schultergelenkbeschwerden, Kniegelenkbeschwerden,  Halswirbelsäulensymptomatiken oder das Lendenwirbelsäulensyndrom. Diese  können zum Beispiel durch einen Unfall oder ein Trauma hervorgerufen  werden. Ein Problem kann aber, wie der Körper selbst, sehr komplex sein.  Nicht immer gibt es nur eine Ursache. Oft gibt es mehrere, die ungünstig  zusammenwirken..

Daher kann ein anderer Bereich des Körpers ebenfalls betroffen sein, der  in diesem Fall mitbehandelt werden muss, um die Gesundheit wieder  herzustellen. Aus diesem Grund lassen sich die unterschiedlichen Behandlungsbereiche nicht unbedingt klar voneinander abgrenzen.

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie befasst sich mit den inneren Organen des menschlichen Körpers.

Im Fokus liegen die Aufhängungen und ligamentären Verbindungen der Organe untereinander,
ihre Bewegungen (Mobilität, Motrizität, Motillität) sowie ihre Mechanik und Struktur im Bezug auf das Nervensystem und den gesamten Organismus.
Wenn ein Organ sich aus Sicht der Osteopathie nicht an seinem optimalen Platz befindet oder durch Giftstoffe und/oder falsche Ernährung belastet ist, verliert es nach und nach die Fähigkeit, sich selbst zu tragen und senkt sich in der Regel ab. Dieser Vorgang kann zu erheblichen Beschwerden führen sowie Ursache für eine Kettenreaktion sein. Denn häufig zieht ein Problem über die angrenzenden Verbindungen von einem Organ zu einem anderen und kann damit weitere Störungen verursachen.

Klassische Störungsbilder in der Osteopathie für den viszeralen Bereich  sind unter anderem saures Aufstoßen (Reflux), Asthma , Blasenentzündung,  allgemeine Verdauungsbeschwerden und chronische Schmerzzustände. Diese  Störungen sollten zunächst immer durch eine schulmedizinische  Untersuchung analysiert werden, bevor sie osteopathisch behandelt  werden. In solchen Fällen hat sich die Osteopathie auch als erfolgreiche  Begleittherapie zur schulmedizinischen Behandlung bewährt.

Kranio-Sakrale Osteopathie

Die kranio-sakrale Osteopathie beschäftigt sich vorwiegend mit dem Schädel.

Sie nimmt vor allem die Vielzahl der Schädelknochen, deren Fehlstellungen und die drei Hirnhäute in den Blick. Insbesondere beschäftigt sie sich mit der Hirnhaut Dura Mater, die den Schädel von innen auskleidet. Doch nicht nur das. Die Dura Mater reicht vom Schädel bis zum zweiten Sakralwirbel und kleidet auch die gesamte Wirbelsäule von innen aus. Sie stellt damit die Verbindung vom kranialen zum parietalen System dar. Das kranio-sakrale System ist aus Sicht der Osteopathie eng mit dem zentralen Nervensystem, also der Steurungszentrale des gesamten Organismus verknüpft. Die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit verlaufen in einem bestimmten Puls, der als kranio-sakraler Rhythmus bezeichnet wird. Bei Störungen ist dieser Puls unregelmäßig. Seine Qualität und Amplitude kann mit Hilfe der Osteopathie während einer Sitzung bewertet und verbessert werden. Im Schädel kann es zu vielen Störungsbildern kommen wie zum Beispiel  Tinnitus, Migräne, Schlafstörungen, Spannungskopfschmerzen und  Kiefergelenkbeschwerden. Auch chronische Stresszustände, Lernschwäche bei Kindern und Konzentrationsprobleme werden diesem System zugeordnet. Doch nicht nur das. Relativ häufig ist die Ursache für Probleme, die sich vorwiegend in anderen Bereichen zeigen, in der Region des Schädels zu verorten. Das osteopathische Verfahren kann die Störungen oft bis in die kranio-sakrale Struktur hinein zurückverfolgen und bietet eine Möglichkeit, die dortigen Ursachen zu behandeln.

Unsere Leistungen

Logo_praxis_osteopathie-hamburg-rotherbaum-90x90_blue
Osteopathie Behandlung

Die Osteopathie betrachtet den Menschen als Einheit...

Osteopathie für Kinder

Neugeborene, Säuglinge und Kinder brauchen eine spezielle Betreuung...

Ernährungsberatung Osteopathie Hamburg Icon
Ernährungs-beratung

Jeder Mensch hat ein speziell auf ihn abgestimmtes Immunsystem...

Detox Beratung Icon
Detox

Durch Verdauungs-unregelmäßigkeiten kann es zu einer gestörten Entgiftung des Körpers kommen

Medizinisches Qi Gong

Qi Gong ist eine jahrtausendealte Heilkunde aus China und bedeutet frei übersetzt „Arbeit mit Energie”...